Neues Design

Wie ihr seht, habe ich mich nun doch für ein neues Design entschieden! Schlicht, in meiner Lieblingsfarbe und doch hat es eine Bedeutung für micht, die fliegenden Ballons.

Würde mich freuen, wenn ihr mir eure Meinung dazu sagt! Die Schrift ist eventuell etwas klein, aber ich finde nichts, wo ich sie größer machen kann. Vielleicht weiß es ja jemand von euch?

Liebster-Award

Die liebe Alexa hat mich zum Liebsten-Award nomiert, was mich sehr freut ❤ Schaut doch mal auf ihrem Blog vorbei: https://himmelueberuns.wordpress.com/

Die Regeln an die Nominierten:
– Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.
– Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
– Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award, die bisher weniger als 1000 Follower haben.
– Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
– Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award-Blog-Artikel.
– Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.

Alexas 11 Fragen an mich:

1.Was habt ihr an Weihnachten gemacht?
Heiligabend haben wir den Weihnachtsbaum geschmückt, abends zusammen mit der Familie gegessen (Oma, Tante, Mama, Papa, Schwester) und dann Bescherung gemacht. Abends haben wir noch etwas zusammen gesessen, gespielt und ein wenig getrunken. Am 1. Weichnachtstag haben wir wieder zusammen gegessen, lecker Ente, und dann Kaffee getrunken Nachmittags. Nachts musste ich dann leider noch ins Krankenhaus… Mama war echt sauer…
Joa, und am 2., da sind mir die Sicherungen durch gebrannt und ich weiß kaum noch was und bin dann nachts zurück in die Wg. Das wars.

2.Wie seid ihr ins neue Jahr gerutscht?
Leider nicht auf einem Schlitten. Vermutlich mit Sekt, netten Menschen und der Wii zum zocken =)

3.Wie seid ihr zum bloggen gekommen? Durch Freunde? Durch Familie?
Uff, das weiß ich gar nicht mehr genau, mein Blog ist nun schon über 3 Jahre alt.

4.Warum bloggt ihr?
Angefangen habe ich, weil ich etwas brauchte, wo ich alles schreiben konnte, ohne es verschönen zu müssen und wo mich auch vielleicht erstmal niemand privat kennt und ich so wirklich alles schreiben kann. Und dadurch vielleicht Menschen finde, die ähnlich wie ich denke, fühlen, ähnliche Probleme haben und man sich gegenseitig gut zusprechen und Tipps geben kann. In mein schwersten Zeiten, war mein Blog mein Anker. Wenn ich nicht sprechen konnte, schreiben ging immer. Das hat sich nun leider etwas verändert, aber ich blogge immer noch sehr gern.

5.Sind die sozial Networks wichtig für Euch?
Sehr wichtig! Die einzige Möglichkeit, Kontakt mit Freunden zu halten, die weit weg sind. Und die einzige Möglichkeit, nie alleine zu sein. Irgendwo ist immer wer, mit dem man schreiben kann, der einem helfen kann. Ich bin ganz schlecht darin, real Freunde zu finden und auch den Kontakt zu halten. Und Whatsapp rettet mir manchmal echt das Leben, weil irgendwer immer gerade Zeit hat zum schreiben.

7.Welchen Beruf habt ihr erlernt und warum?
Versaaaaaaaager.
8.Sollten Kinder im Kindergarten schon ein Smartphone besitzen?

NEIN! Und auch in der Grundschule nicht. Die sollen lieber erstmal die Natur kennen lernen und nicht gleich so süchtig gemacht werden wie manch Erwachsener (mich eingeschlossen…).

9.Wie wichtig ist dir deine Familie?
Wie stehst du zu deinen Freunden?
Ich liebe meine Familie über alles, am meisten meinen Papa und meine kleine Schwester. Allerdings gibt es auch genug Familienmitglieder, die halt einfach nur noch existieren, weil Mord strafbar ist. Aber zu den richtig und wichtigen habe ich viel Kontakt ❤
Bei meinen Freunden ist es ähnlich. Sonderlich viele habe ich nicht mehr, aber die, die ich habe, sind mir heilig. Die mag ich nie mehr her geben!

10.Bist du ehrenamtlich tätig? Wenn ja, verrätst du mir als was?
Nein…

11.Wie stehst du zu der derzeitigen Flüchtlingssituation? Positiv? Negativ?
Mir tun die Kriegs-Flüchtlinge leid und finde es in Ordnung, wenn die hier aufgenommen werden. Aber es muss darauf geachtet werden, dass es nicht zu viele sind wie es derzeit leider ist. Auch  Deutschland hat nur begrenzte Möglichkeiten. Zudem sollten nur die Asyl bekommen, die sich auch wirklich intigrieren wollen; die Sprache lernen, arbeiten wollen usw.. Man muss halt ein gesundes Mittelmaß finden und nicht immer sagen: Kommt doch alle her, hier ist genug Platz! Dann kommen alle und was ist? Wo ist der Platz? Ja, das ist nicht so einfach. Und die Wirtschaftsflüchtlinge haben gerade im Moment nichts hier zu suchen, meiner Meinung nach. Die Kriegs-Flüchtlinge haben es sehr viel nötiger, und alle aufnehmen können wir nun leider nicht.

Meine 11 Fragen an euch:

1. Wie alt bist du?
2. Aus welchem Land kommst du?
3. Was ist dein größter Wunsch für das neue Jahr?
4. Liest du gerne? Wenn ja, was ist dein Lieblingsbuch? Oder Lieblingsauto/in?
5. Lieblingsmusik?
6. Was machst du in schlaflosen Nächten? Liegst du wach und wartest, oder machst du dann irgendwas?
7. Hast du eine körperliche/psychische Krankheit? Wenn ja, magst du sagen, welche?
8. Wie wohnst du? Alleine, WG, mit Partner?
9. Würdest du dauerfhaft ohne Handy klar kommen?
10. Hast du Haustiere? Wenn ja, welche?
11. Was ist deine weiteste Reise bislang gewesen?

Ich nominiere:

1. Gedankenschmiedin (https://gedankenschmiedin.wordpress.com/)
2. Die liebe Lydia (https://zusammenistmanwenigerallein.wordpress.com)
3. Die liebe Momo (https://momotraeumt.wordpress.com)
4. Summerbreeze88 (https://summerbreeze88.wordpress.com)
5. schweige.lauter (https://schweige3lauter.wordpress.com/)

(Ich kriege das mit dem verlinken irgendwie nicht hin… keine Ahnung mehr, wie das geht, aber vielleicht gehts ja auch so. Wenn nicht hol ich mir morgen Rat und ändere es =) )

Neues Jahr, neues Glück?

Und wieder ein Jahr ÜBERlebt, aber nicht GElebt. Überstanden. Irgendwie ausgehalten.
Ein ziemlich monotones Jahr. Ohne größere Vorkomnisse, ohne Suizidversuche und wenigen Krankenhausbesuchen aufgrund der Selbstverletzung.
Fast ohne Emotionen, so emotionslos wie dieses Jahr war ich noch nie. Ich hoffe, das hört bald auf.
Ein Jahr, dass mit großen Veränderungen began, voller Ängste vor dem Unbekannten.
Das einsamste Jahr überhaupt, obwohl ich so viele Menschen um mich rum hatte. Einsam war ich trotzdem fast immer.
Ein Jahr verschlossen sein. Unmöglich darüber zu reden. Ein Jahr, in dem so viel hoch kam und mich zu boden zwang. Ein Jahr voller Schweigen, ein paar kleinen Notlügen.
Ein Jahr mit nur 2 Klinikaufenthalten. Ein Jahr mit viel Normalität: Einkaufen gehen, morgens aufstehen, Abends schlafen. Naja, für meine Verhältnisse ist das viel Normalität.
Ein Jahr, in dem ich meine Masken kaum absetzen konnte. Ein Jahr verstecken spielen. Ein Jahr voller Sehnsüchte nach meinem alten Leben, nach meiner Lieblingsstadt. Ein Jahr, in dem ich immer wieder flehte und bettelte, zu meinen Eltern ziehen zu dürfen. Ein Jahr, in dem ich mal gern hier war, und ein paar Mal abgehauen bin.
So viel passiert und doch nichts.
Tschüss, 2015, ich bin froh, dass du gehst. Es war das emotionloseste, am wenigsten intensivste Jahr, das einsamste und traurigste Jahr.

Hallo 2016. Meine Wünsche und Vorsätze habe ich ja schon gepostet, und viele schon umgesetzt =)

Krankenhaus in der Nähe…

Die Notaufnahme ist letztes in ein anderes Krankenhaus umgezogen, und das ist bei mir um die Ecke. Ich kann quasie zu Fuß hin laufen und muss mir nicht immer Gedanken machen, wie ich hin und zurück komme und ob ich Geld für Taxi hab. Obs wirklich nötig ist.
Das ist auf der einen Seite gut, weil ich dann die Wunden eher versorgen lasse, aber auf der anderen Seite ist das eher nicht förderlich. Denn nun kann mich die Entfernung und die Taxikosten, das Beichten beim Betreuer und Krankenwagen rufen nicht mehr abhalten, so tief zu schneiden, denn nun kann ich einfach einen kleinen Spaziergang machen, und bin da. Niemand müsste etwas mitbekommen, ich müsste kein Geld für Taxi ausgeben, es ist einfach weniger umständlich. Und gerade das ist es, was gefährlich ist. Nun werde ich vielleicht öfter schneiden, vor allem öfter tiefer, so dass es genäht werden muss… Ich hab nicht mehr so viele Gründe, die mich davon abhalten. Das einzige, was mich noch etwas bremst: Ich weiß nicht, ob die, wie im anderen Krankenhaus, auch die Betreuer anrufen wollen um abzuklären, ob ich in die Klinik muss. Das könnte mir zum Verhängnis werden… Deswegen war ich bislang noch nicht da.
Aber so blöd es klingt: Der Drang ist so stark, es auszunutzen… so dumm eigentlich, aber es ist leider so…

Nun sitze ich hier, betrinke mich (Mal wieder) und überlege, ob ich dem Drang schon wieder nachgehen soll, oder nicht. Überlege, wo meine Klingen und Verbände sind. Wiege Vor- und Nachteile ab. Gut, Vorteile gibts wohl kaum, aber irgendwie schon. Was tun? Nachgeben, hin gehen, verheimlichen?
Bedarf hab ich auch nicht mehr hier, alles leer. Und ich weiß nicht, wer Nachtdienst hat. Also trinke ich einfach weiter meinen Glühwein, versuche schöne Bilder zu malen, die mir gefallen. Klappt nur nicht… Naja, ich warte einfach ab…

Nervenzusammenbruch

Jetzt spinnt meine Psyche richtig rum.. gestern Abend/Nacht einen Nervenzusammenbruch der feinsten Art gehabt. Und dazu noch schön dissoziiert… Mir fehlt viel. Habe nur noch Erinnerungsfetzen, von zwsichendrin immer. Wir waren erst Cocktails trinken, dann tanken.. schwarzes Loch… dann saßen wir am See.. schwarzes Loch… dann stand ich bei meinen Eltern im Flur.. schwarzes Loch.. dann schau ich Melina zu, wie sie meine Sachen packt… schwarzes Loch… ich seh mich kurz vor zu Hause im Auto… schwarzes Loch… Das müssen in etwa 4 Stunden gewesen sein, wo ich immer nur kurze Fetzen weiß. Und ich habe die ganze Zeit geschrien, geheult und gesagt; Ich will aber nicht in die Klinik!
Dann habe ich den Nachtdienst angerufen und irgendwas geredet.. als ich dann hier war nochmal… hab dann noch Bedarf und meine Medis genommen und geschlafen (glaube ich). Irgendwann hab ich auf jeden Fall geschlafen. Mama hat noch geschrieben, dass ich kein schlechtes Gewissen haben soll und dass Mama und Papa mich lieben.
Auch hier konnte ich nicht aufhören zu weinen. Meine Mitbewohnerin war total überfordert, hat versucht mich zu beruhigen. Hat lange nicht geklappt… irgendwann bin ich irgendwie ruhiger geworden, durch Tavor und anderen Medis..
Und ich bin immer noch total im Arsch. Erschöpft, Kopfschmerzen, alles.
Der Druck mir weh zu tun, ist so groß. Oder wenigstens die Fäden von vorletzter Nacht ziehen. Da war ich mal wieder im Krankenhaus zum nähen… Ich weiß nicht, was im Moment los ist. Aber lange halte ich das nicht mehr aus.. Was, wenn das nochmal passiert? Mir ist das soooo peinlich, sooo sehr peinlich. Ich war nicht mal in der Lage, meine Sachen zu packen. Dieser Kontrollverlust macht mich fertig, die fehlenden Erinnerungen auch. Es ist ein schreckliches Gefühl, nicht zu wissen, was man getan hat. Vor allem… meiner Meinung nach ist nichts vorgefallen.. Nichts, was das hätte auslösen können.
Ich bin verzweifelt..

Krankenhaus

Es war mal wieder soweit… Ich musste ins Krankenhaus zum nähen…
Da ich ja gerade bei meinen Eltern bin, hatte ich richtig Angst, was zu sagen.. Habs dann gesagt und Mama war erst sauer.. Ist aber mit mir gefahren. Sie meinte auf der Fahrt, dass es sein kann, dass sie mich da behalten. Haben sie nicht, aber ehrlich gesagt, wäre ich auch nicht traurig gewesen…35 Stiche, total übertrieben… Der Arzt hat selbst die Kratzer genäht. Nunja, ok.
Nun bin ich zu Hause, habe Bedarf genommen und hoffe, gleich schlafen zu können.
Hoffe, ich muss nicht frühzeitig zurück..

Letztes Weihnachten?

„Papa, meinst du, es ist das letzte Weihnachten mit Oma?“
„So genau kann man das nicht sagen, ich weiß es nicht. Aber willst du, dass deine Oma sich nur noch mehr quält, damit wir nicht traurig sein müssen?“
„Nein, das will ich nicht. Ich will nicht, dass sie leidet. Mein Verstand sagt ja auch, dass das nunmal normal ist, der Lauf der Dinge, dass Menschen alt werden und sterben. Aber ich hab so Angst davor, was das mit mir macht, wenn Oma stirbt. Dass ich da nicht mit klar komme, es mir wieder sehr schlecht geht, wie bei Opa damals. Hätte da nicht jemand auf mich aufgepasst, ich weiß nicht, was passiert wäre… Aber ich möchte trotzdem, dass ihr sofort anruft, wenn sie tot ist! Egal um wie viel Uhr. Ich will dann da sein.“
„Versuch dir immer zu sagen, dass es für Oma eine Erlösung sein wird, wenn sie stirbt. Sie hat doch so kein Leben mehr.“
„Ich versuch es ja, Papa, aber das ist so schwer. Bei Opa damals hat es Jahre gedauert, bis ich das so sehen konnte. Ich weiß ja, dass Oma kein wirkliches Leben mehr hat, dass sie nur noch dahin vegetiert, aber ich wäre unendlich traurig. Und noch trauriger macht es mich, wenn sie sagt, dass sie sterben will und fragt, warum das so lange dauert. Ich weiß ja, dass sie es nicht mehr aushält, und kanne das sehr gut verstehen. Wenn nicht ich, wer dann? Und gerade darum macht es mich so sehr traurig, dass es ihr so schlecht geht, dass sie nicht mehr leben will. Niemand sollte das fühlen.“
„Aber schau mal, deine Oma ist 88 Jahre alt, sie darf sterben. Sie hat das Alter erreicht. Es wäre eine Erlösung für sie.“
Ja Papa, das wäre es. Ich will nur nicht wieder so abstürzen. Ich kann mit dem Verlust eines Menschens nicht umgehen. Und erst recht nicht, wenn die Chance nicht besteht, dass der Mensch jemals wieder kommt.“
„Nun mach dir nich solche Gedanken. Es wird irgendwann passieren und wir sollten und wünschen, dass sie nicht lange leidet, einfach einschläft. Das Leben geht auch ohne sie weiter.“
„Ja, da hast du recht. Ich muss es lernen, mich an den Gedanken gewöhnen.“

Bei all der Freude spielt immer ein Stück Traurigkeit und Angst mit. Ist es das letzte Weihnachten? Wie lange wird sie noch leben? Wann erkennt sie keinen mehr, wie geht es weiter?