Entscheidungen

Entscheidungen treffen ist schwer – für manche mehr, für manche weniger. Und auch, wenn man sich jeden Tag mehrmals entscheiden muss, wird es nicht leichter. Obwohl man denken sollte, es würde sich fest setzen im Kopf und einfacher werden. Nein, leider nicht.
Die schwierigsten Entscheidungen sind die, für den neuen Weg oder eben dagegen, für den alten Weg. Diese Entscheidungen muss ich mehrmals täglich treffen. Manch einer mag jetzt vielleicht denken: Aber es ist doch so einfach, du willst was verändern, also nimm den neuen Weg!
Ja, wenn das so einfach wäre.. Auch der alte Weg hat so seine Vorteile. Er ist gewohnt, vertraut und funktioniert meistens ohne Probleme. Der neue Weg hingegen ist steinig, nicht einfach begehbar und birgt auch Risiken. Und dass das neue sofort und immer funktioniert, ist leider auch nicht sicher. Also stehe ich mehrmals am Tag an der Weggablung und muss mich entscheiden. Meistens bin ich stark und mutig genug, um den neuen Weg zu gehen. Doch manchmal knicke ich ein, habe den Mut verloren und bin hoffnungslos, was den neuen Weg angeht und dann wähle ich doch lieber den alten, vertrauten, einfach begehbaren Weg, der sicher funktioniert.
Doch die Entscheidungen sind immer mehr für den neuen Weg. Das sind Vortschritte, ja, aber die Rückschritte wiegen natürlich viel mehr und man kann sich dann so schön selbst fertig machen, was ja so viel besser klappt, als sich zu loben, wenn man den neuen Weg geht, der Angst und Unsicherheit bringt.