Ich über mich.

Ein Mädchen, Mitte 20, wohnt in einer therapeutischen Einrichtung die nach DBT arbeitet. Seit ich hier bin, habe ich schon viel geschafft, aber es gab auch einige Rückschläge und Schicksalsschläge. Das schlimmste war, dass meine Mama im Juli 2018 starb.

Ich habe mich aber für das Leben entschieden, als ich hier eingezogen bin und deswegen gibt es keinen anderen Weg, als dadurch zu gehen, zu kämpfen, mich nicht komplett aufzugeben und die Hilfe zuzulassen. Das heißt nicht, dass es mir immer nur gut geht, oft will ich aufgeben und manchmal gebe ich kurz auf, dann gibt es hier und da Rückfälle und dann gehts aber wieder weiter!

22 Kommentare zu „Ich über mich.

      1. Kann nicht schlafen… bin vorhin beim Tv schauen eingeschlafen und nun klappts nicht – trotz medis.
        Ui, dann les ich doch gleich mal 🙂
        Wenn du magst, kannst du mir auch eine Mail schreiben! ♥

  1. Jedenfalls waren die 20er schon mal besser als die 2 Jahrzehnte davor, auch wenn es nur langsam voran ging… aber immer schneller wurde. Die 30er sind schon wieder ein anderes Kaliber und ich freue mich auf die 40er.

    Eine Therapeutin in der Klinik sagte mal zu mir, dass sich vieles an Druck, Leid und damit einhergehenden Symptomen „verwächst“. Ich bin nicht mehr annähernd so ein Wrack wie vor 15 Jahre.

    „Gelernt“ habe ich das von einer Freundin und „Mentorin“. Sie kannte vieles von dem, was mich in meiner Jugend quälte. Kannte es wohl auch. Nur war sie älter, hatte mehr Möglichkeiten sich ein freieres Leben zu erkämpfen, selbst das Zepter in die Hand zu nehmen. Das klingt unglaublich theatralisch, aber es steckt einiges an Wahrheit dahinter. Sicher, ich hab noch einige Probleme, mit denen ich zu kämpfen habe, aber nichts ist mehr so bedrohlich wie die das Leid, die Qualen, der Druck und all das, was ich mit 20 empfand.

    1. Oh man. Hoffentlich wird sich das bei mir auch noch ändern. Alle sagen immer, je älter man wird, desto besser wird alles. Warum wird bei mir seit 8 Jahren alles immer und immer schlimmer? Trotz Therapie? Klar, es gab immer auf und abs. Aber insgesamt bin ich jetzt weiter unten als am Anfang… 😦

  2. Auch wenn der Vergleich für manche Eklig ist:

    Aber wenn man in eine Eiterbeule sticht um den Patienten zu retten, der an einer Sepsis sterben würde, dann tut das zunächst mehr weh als vorher. Auf lange Sicht ist der Schmerz der Unterschied zwischen Leben und Tod.

    Ich glaube sehr fest daran, trotz gelegentlicher Zweifel und dunkler Momente. Ich habe mich gerade entschieden einen Weg zu gehen, der unweigerlich Schmerzhaft wird und ich bin froh zu wissen, dass ich nicht weiß wie weh es tun wird. Ich WEISS dennoch ganz genau, dass ich so nicht weiterkomme. Wenn ich all diese Knoten nicht löse, dann halte ich diese düstere, dumpfe, leidvolle und ängstliche nicht mehr lange aus.

  3. Liebe, ich hoffe es geht dir gut.
    Ich habe dich soeben zum „Liebster Award“ nominiert. Hast du Lust meine Fragen zu beantworten? Ich würde mich freuen! =D
    Ich schicke dir eine Packung Kraft, Wärme und heissem Tee

    1. Mir geht’s einigermaßen ok. Mal besser, mal schlechter. Und dir, meine Liebe?
      Danke! So oft nominiert im Moment 😀 Wenn ich mal den Kopf dafür habe, werde ich mich mal dran setzten 🙂
      Danke liebes, eine liebe Umarmung an dich! 😘

      1. Ja klar, lass dir Zeit. Mir gehts im Moment recht gut, ich bin mit meinem Freund zusammengezogen und ich fühle mich sehr wohl in meiner neuen Wohnung. Ich bin ihm so dankbar, er ist immer für mich da und zu Zweit ist alles viel aushaltbarer.
        Ich umarme dich zurück

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