Aufregung und Arsch nicht hoch kriegen

Ich bin aufgeregt. Morgen soll es nun endlich so weit sein: Ich lerne meine Betreuerin kennen! Ich bin echt gespannt uns aufgeregt und alles!
Dann hab‘ ich Donnerstag das Gespräch in der Tagesklinik, weswegen ich auch nervös bin! Weiß gar nicht, was ich sagen soll. Also nicht wirklich. Bzw. Habe ich Angst, dass meine Gründe nicht Grund genug sind für die Tagesklinik…

Und: Ich bin angepisst von mir selbst. Rege mich jeden Tag auf, dass ich hier nicht mehr wohnen will, dass ich das nicht mehr aushalte, aber mehr als Wohnungsanzeigen anzuschauen mache ich auch nicht. Ich kriege es einfach nicht hin, irgendwo anzurufen. Habe eh schon kaum joch Hoffnung, was das alles nicht einfacher macht. Ich kriege meinen Arsch nicht hoch, ich faules, fettes Kind! Ich brauche eigentlich gar nicht rum heulen, wirklich nicht. Ich mache ja nichts. Ich verzweifle 😦

Lebensmut ist wieder da :)

Ich bin wieder ein wenig aus dem Loch raus, mir geht es besser und ich bin optimistischer und kämpfe wieder 🙂
Wodurch der Wandel kam, kann ich euch allerdings nicht sagen. Ich weiß es nicht 😀

Ich war heute beim Jobcenter, nachdem ich gestern dort angerufen habe und mich erkundigt habe, was ich alles für den Antrag brauche. Da war ich erstmal genervt und angepisst, ich habe 2 1/2 Stunden versucht da anzurufen, bis dann mal jemand dran gegangen ist.  Der nette Mann sagte mir dann erstmal, dass der Antrag im Internet nicht der aktuellste sei. Ich solle mir zu den Öffnungszeiten einen aktuellen abholen, was ich dann heute tat. Er hat mir erklärt, wie das alles abläuft und was ich alles brauche. Was für Nachweise, Unterlagen etc. War echt nett, dafür dass so viele immer über das Amt fluchen. Ich habe dann gefragt, wie das dann mit der Wohnung läuft, und als er mir das alles grob erklärt hatte, fragte er mich, ob ich schon eine in Aussicht hätte. Ich hab dann gesagt, dass ich eine echt gute und passende gesehen hätte, in G., da sagte er dann, dass ich dort zum Jobcenter muss! Menno. Das hätte er mir ja auch mal am Telefon sagen können. Aber gut, er war wenigstens nett und hat mir trotzdem alle weiteren Fragen beantwortet. Ich glaube, er war nicht viel älter als ich. Er hat dann gesagt, ich solle nochmal in G. anrufen und fragen, ob die noch was anderes brauchen und hat mir dann schonmal die Sachen gegeben, die dort auf jeden Fall auch gleich sind. Und hat mir die Telefonnummern gegeben. Ich bin dann abgedampft, halbwegs befriedigt, aber ich habe mich schonmal ein kleines Stück weiter gefühlt in Sachen ausziehen. Morgen muss ich dann in G. anrufen und nachfragen und mir einen Termin machen. Und dann will ich bei dem Vermieter anrufen, weil ich wissen möchte, ob die Wohnung nun zum 1.10. frei ist oder ab sofort. In der Anzeige steht nämlich irgendwie beides. Und dann muss ich abklären, wie das mit der Kaution und Courtage läuft, ob das irgendwie geht, wie auch immer. Ich möchte die Wohnung echt gerne haben. Aber ich darf mich auch nicht drauf versteifen… gerade jetzt, wo alle Studenten in die Stadt kommen.

Danach bin ich zu meiner Therapeutin gefahren. Nach der Email von ihr hatte ich ja Angst. Auch, dass sie nicht mehr mit mir zusammen arbeiten möchte und mir nicht mehr helfen möchte. Es wäre ein Weltuntergang gewesen. Aber ganz unrecht hatte ich nicht…
Sie fing irgendwann an, dass unser Stundenbudget bald wieder aufgebraucht sei und sie wieder eine Verlängerung schreiben müsste. MÜSSTE. Das hat mir schonmal Angst gemacht… dann ging es weiter. Sie sagte, sie würde dies nur tun, wenn sich die Rahmenbedingungen ändern würden. So wäre psychotherapeutisch bei mir im Moment nichts zu machen. Und dann machte sie eine Pause. Ich wusste nicht, ob ich warten soll, bis sie weiter redet, heulen soll, weg laufen, ausraste oder sonst was. Weil ich so lange überlegt habe, wie ich reagiere, hat sie weiter geredet, bis ich reagieren konnte. Gott sei dank. Wäre sonst ganz schön peinlich geworden. Sie meinte, mit Rahmenbedingungen meinte sie, dass ich von zu Hause ausziehe. Puuuh. Dachte schon, ich wäre ein hoffnungsloser Fall oder zu stur oder hätte was falsch gemacht oder sonst was… Aber da ich ja bald ausziehe (was übrigens ganz schnell gehen kann. Muss nicht, aber kann), brauche ich mir Gott sei dank keine Sorgen machen.
Wir haben dann auch noch mal kurz über die Mail geredet. Sie meinte, als sie die gelesen hat, hat sie die Hände über den Kopf zusammen geschlagen und wusste nicht wirklich, wie sie mir so helfen könnte. Weil es nunmal eine verzwickte Situation ist hier zu Hause mit meinen Eltern. Egal was sie machen, sie können es einfach nicht richtig machen. Und das ist nicht mal böse gemeint. Aber im Moment gibt es keine Option, dass meine Eltern angemessen reagieren könnten, weil sie nicht alles wissen und zudem vieles nicht verstehen. Ich mache ihnen daraus ja auch keinen Vorwurf, aber es ist nunmal so. Und helfen können sie mir auch nicht. Egal was sie machen, sie setzen mich unter Druck, engen mich ein oder bringen mich dazu, dass ich Schuldgefühle habe. Sie können nichts dafür, wirklich, aber es ist leider so. Und so hat meine Therapeutin das auch gesehen. Wir haben dann noch ein wenig über früher geredet, was meine Eltern da alles falsch gemacht haben, was hätte besser laufen können, Vorwürfe wegen meiner Vergangenheit. Ich mache meinen Eltern, insbesondere meiner Mutter, ja in vielen, vielen Sachen Vorwürfe. Berechtigt. Findet jeder, dem ich das erzähle oder die das mit bekommen haben. Meinem Vater nicht so viele, weil er immer aus allem raus gehalten wurde und viel gearbeitet hat und meine Mutter, was das angeht, ja leider nicht dumm ist, sondern genug Tricks kennt, alles wichtige vor ihm zu verheimlichen. Uns zu erpressen, als wir klein waren, damit wir nichts sagen. Mich unterm Tisch treten, als endlich mal eine Frau vom Jugendamt da war und fragte, wie es bei uns läuft, nur damit ich nicht weiter rede und sage, dass alles drunter und drüber geht und nichts klappt. Und solche Faxen halt.
Meine Therapeutin macht meinen Eltern Vorwürfe, weil sie mich nicht beschützt haben. Das kann ich nicht verstehen, sie haben ja gar nichts mit bekommen, konnten von den Übergriffen damals ja gar nichts wissen, denn ich bin mindestens eine genauso gute Schauspielerin wie meine Mutter. Da habe ich meine Eltern tatsächlich in Schutz genommen, selbst meine Mutter.

Frei sein

Ich will frei sein. Ich brauche das Gefühl, dass ich frei bin. Das Gefühl von Freiheit.
Andere Menschen denken sich bestimmt, was ich denn noch für Freiheiten brauche. Ich bin nicht gebunden an einen Job oder Schule, habe kaum bis keine Verpflichtungen, bin volljährig, habe einen Führerschein, ab und zu Daddys Auto zur Verfügung und wenn ich Geld brauche, kann ich auch fast immer Daddy fragen.
Doch das ist nicht das Gefühl von Freiheit was ich brauche. Das gibt mir alles nur bedingt das Gefühl, frei zu sein.
Früher habe ich immer gesagt, dass ich seit meinem 13. Lebensjahr alle Freiheiten habe und nur noch der Führerschein zur vollkommenen Freiheit und Unabhängigkeit fehlt. Doch es fehlt mehr, viel mehr.
Ich kann nicht frei sein, weil ich in mir gefangen bin. Von der Krankheit. Und ich weiß nicht, wie ich mich befreien kann und das Gefühl von Freiheit bekommen kann.
(AAAAAAAAAHHHHHHHHHH ICH RASTE AUS!!! ICH HATTE DEN EINTRAG FAST FERTIG UND ICH DUMMES, UNFÄHIGES DING KOMME AUF EINE FALSCHE TASTE UND BIS HIER HIN IST ALLES WEG!!!! UND DA ICH MIT MEINEM KOPF WO ANDERS BIN, KENNE ICH DEN TEXT NATÜRLICH NICHT KOMPLETT AUSWENDIG WIE SONST, WENN ICH EINMAL WAS GESCHRIEBEN HABE)

So. Das depriemiert mich. Das ich unfähig und dumm bin. Und dass ich das Gefühl vom frei sein einfach nicht erlangen kann. Es deprimiert mich noch mehr als sonst und macht mich noch mehr trauriger als ich eh schon bin. Falls das noch geht.
Und ich bin enttäuscht von mir. Ich schaue mir zu, wie mein Leben den Bach runter geht. Und habe Spaß dabei. Plane sogar mit Spaß meine Zukunft. Aber nicht wie jeder andere: Studium, Ausbildung, whatever. Nein! Ich plane, wie ich mich am besten zerstören kann, wenn ich erstmal alleine wohne. Ich plane sogar Suizidversuche. Die ich dann allerdings abbreche. Ich hasse es! Ich hasse mich so sehr dafür. Ich will das alles nicht mehr. Doch mache ich im Moment so sehr viel dafür, dass alles noch schlimmer wird. Kämpfe nicht mehr. Hab aufgegeben. Und dann sage ich, ich will das alles nicht mehr? Man müsste meinen, ich bin nun völlig bekloppt. Ja, bin ich anscheinend auch. Whatever. Was solls. Ist ja eh egal, ich bin lebensunfähig, mein Leben geht den Bach runter, aber heeeeyyy, warum sollte ich auch was dagegen tun? Schön rumjammern, das alles nicht zu wollen, und nichts dagegen machen. Guter Plan Franzi, echt super!
Ich könnte heulen. Ich bin am Ende. Doch warum mache ich nichts? Ich kann einfach nicht mehr. Ich bin es leid. Und langsam komme ich dem wirklichen Lebensende immer näher, glaube ich.
Es wird immer mehr, dass in mir sagt, dass ich mein Leben beenden soll. Und der Drang dazu wird immer mehr. Ich bin der Umsetzung immer näher. So nah wie lange nicht mehr. Ich denke, ich warte nur noch darauf, dass ich alleine wohne.
Habe nur total Angst vor der Reaktion meiner Therapeutin auf die Email. Habe Angst, dass ich wieder in der Klinik lande. Aber hey, wie ich weiß kann man sich da ja auch gut zerstören. Teilweise sogar noch mehr. Hab ja Erfahrung darin!

Life sucks.

Planänderung

Ich muss einen Schritt nach dem anderen gehen. Ich kann nicht alles auf einmal anfangen, aber ich kann auch nicht warten bis der Berg kleiner wird.
Also habe ich jetzt einen Entschluss gefasst und den mit meiner Therapeutin besprochen: Ich werde ausziehen!
Sie schreibt einen Bericht, dass ich aus therapeutischen Zweck ausziehen muss, ich muss mich darum kümmern bei Sozialpsychiatrischen Dienst anzurufen und um Hilfe beim Ausfüllen des ALGII-Antrags zu bekommen und bei dem Familienwerk um das mit der ambulaten Betreuung in die Wege zu leiten.
Ich war vorhin so euphorisch, doch langsam kommt die Angst. Aber ich bin froh wenn die Anträge durch sind, ich denke, dass das das komplizierteste ist. Oke, Wohnungssuche in der Stadt ist auch nicht einfach, aber davon habe ich wenigstens ne kleine Ahnung, und mein Vater auch. Und ich bin so froh, wenn ich dann in meiner eigenen Wohnung sitze und alles fertig ist und ich mir Gedanken machen kann wie es weiter geht.

Ich denke mal, wenn ich dann alleine wohne, wird es erstmal bergab gehen, ich werde mich allem hingeben, regelmäßig in der Chirurgie hocken, kaum essen, das ganze Programm halt.
ABER: Ich glaube, dass nach ein paar Wochen der Punkt kommt, wo ich mir sage, dass es langsam weiter gehen muss und ich kämpfen muss. Dann werde ich da auch wieder raus kommen. Hoffentlich.

To-Do-Liste bis zum nächsten Therapietermin (21.8.13)
-telefonisch Kontakt zu der Frau vom Familienwerk aufnehmen und einen Termin ausmachen
-beim Sozialpsychiatrischen Dienst anrufen und dort ebenfalls einen Termin ausmachen (Davor habe ich am Meisten Angst..)

Die Angst steht bis oben hin, aber ich muss das irgendwie machen. Hoffentlich kriege ich wenigstens eins morgen schon mal hin…

Konsequenz

Ich hatte heute morgen das Gespräch mit der Therapeutin, Frau K., und wie sich gezeigt hat, war die Angst nicht unbegündet.
Hier mal das Gespräch in Zusammenfassung:
Sie fragte, ob ich noch suizidal sei, als ich dies verneinte, meinte sie, dass sie dann keinen Sinn mehr sieht, dass ich noch da bleibe. Sonst hätte sie mich auf die geschlossene Akutstation verlegt. Sie meinte, dass die Therapie mir mehr schaden als helfen würde und ich überfordert damit sei, zudem würde ich es gar nicht wollen. Ich würde gar nicht etwas ändern wollen. Ich konnte mich nicht einmal erklären. Sie fragte, wie lange ich bräuchte, zu organisieren, nach Hause zu kommen. ich hab gesagt, dass ich dies sofort erledigen würde und dann gehen würde, so schnell es geht. Sie entgegnete, dass ich mir ruhig Zeit lassen könnte, auch noch über Nacht bleiben könnte, aber wer will denn schon länger als nötig wo bleiben, wo man nicht sein darf?
Desweiteren sagte sie, dass ich mich in einem halben Jahr gerne erneut zu einer Therapie dort melden könnte, aber nur, wenn ich wirklich bereit wäre.

Ich bin dann in mein Zimmer gegangen und bin zusammen gebrochen. Ich lag bestimmt eine halbe Stunde laut heulend in der Ecke und wusste nicht mehr weiter. Ich kam mir schon wieder so vor den Kopf gestoßen vor. Ich entscheide mich gerade dafür, dass ich etwas ändern will, und es wird mir verwehrt.
Ich habe es so bereut, dass ich meinen Plan, mich umzubringen, am Freitag nicht umgesetz habe. Ich wollte nicht mehr, empfand alles als sinnlos.
Habe mich dann irgendwie zu meinem Rucksack geschleppt, auf dem Boden kriechend, und habe meine Beruhigungstabletten raus gekramt und erstmal welche eingeschmissen, schließlich musste ich ja noch packen.
Habe dann erstmal meine beste Freundin angerufen, eigentlich wollten wir was machen, und ihr gesagt dass ich entlassen bin und ob sie mich abholen könnte, und noch einen Koffer mit bringen könnte. Tat sie.

Ich habe dann, immer noch laut heulend, meine Sachen angefangen zu packen und plötzlich klopfte es an der Tür. O., ein Mitpatient, hatte mein heulen gehört und sich Sorgen gemacht. Er hat gefragt was los sei, ich habe ihm das Gespräch geschildert und er hat mich dann einfach nur in den Arm genommen und fest gehalten, das tat so gut. Einfach nur getröstet, fest gehalten und verstanden zu werden.

Habe dann meine Eltern angerufen, meine Mutter wollte gerade anfangen, mir Vorwürfe zu machen, da habe ich aufgelegt. Sie waren gerade unterwegs zu dem Fest am See wo ich am Wochenende war als ich abgehauen bin. Strange.

Irgendwann kam meine beste Freundin, wir haben die Sachen verstaut (Das Auto war bis oben hin voll 😀 ), ich hab den Schlüssel abgegeben und meine Papiere geholt und bin gegangen. Es tut mir mitlerweile leid, mich gar nicht verabschiedet zu haben, aber ich konnte in dem Moment einfach nicht.

Irgendwann später ist mir dann eingefallen, dass ich alles, was an meiner Pinnwand hatte, vergessen hatte :/
Habe dann eben nochmal angerufen, meine Lieblingspflegerin hatte Nachtdienst. Mit ihr habe ich schon die letzten Abende ziemlich viel geredet und war froh, nochmal mit ihr reden zu können. Sie meinte auch, dass sie die Reaktion der Therapeutin etwas übertrieben fand und es nicht nachvollziehen kann, es schade findet aber ich jetzt ja nicht aufgeben soll. Sie hat dann noch gefragt, wie es mit meinen Eltern ist und ob ich zu Hause sei.

Mit meinen Eltern habe ich vorhin auch geredet, es war wirklich gut! Ich habe gesagt, dass ich schon ausziehen möchte, aber es im Moment der falsche Zeitpunkt ist, weil es mir so schlecht geht. Haben sie verstanden und gesagt, dass sie mir nur helfen wollten und ich erstmal hier bleiben kann. Zudem haben wir eine Abmachung getroffen: Sobald es mir sehr, sehr schlecht geht, soll ich bescheid sagen und meine Eltern bringen mich in die Klinik. Aber nicht in die, in der ich jetzt war, sondern in die Psychiatrie der UniKlinik. Desweiteren wollen sie, das ich ehrlich bin, auch wenn ich gefragt werde, wie es mir geht. Ich hoffe, das geht einigermaßen.

Am Mittwoch habe ich dann einen Termin bei meiner Therapeutin und wir werden schauen, wie es jetzt weiter geht.

Eigene Wohnung

Meine Eltern waren gestern hier, wir saßen im Cafe und haben uns unterhalten. Dann, auf einmal, haut meine Mutter raus, dass sie mit meinem Vater besprochen habe, dass ich ausziehen solle. Bäm. Fühlte mich, als hätte mir jemand ein Brett vor den Kopf geschlagen. Ich meine, ich wollte ja auch eh ausziehen, aber das so von meinen Eltern gesagt zu bekommen war krass. Fühlte sich wie ein Rauswurf an. Hab gefragt, ob ich nach der Klinik nochmal nach Hause darf oder gleich weg soll. Bis ich was eigenes habe, darf ich zu Hause wohnen, aber nur mit bestimmten Regeln und Konsequenzen wenn diese nicht eingehalten werden.
Sie wollen mich ja nicht raus schmeißen. Sie wollen nur, dass ich selbstständig werde und wollen mir dabei helfen. Solange ich hier in der Klinik bin, könne man mir hier ja auch helfen. Also bin ich gestern nach dem Gespräch zur Pflegerin gedackelt und habe gesagt, dass ich gerne einen Termin bei der Sozialarbeiterin möchte. Ich muss mit ihr klären, was für Anträge ich wo stellen muss, wie das mit der Betreuung gehen kann und wie das beantragt werden kann usw. Da kommt ein hartest Stück Arbeit auf mich zu…
Und ich habe Angst, dann vollends abzurutschen, mich aufzugeben, mich zu zerstören.