Betreuung

Meine Therapeutin hatte ja 3 Wochen Urlaub und ihre Kollegin hat sie in der Zeit vertreten, und diese hat einen super süßen Hund. Hatte ich das hier schon mal erwähnt? Mein Gedächtnis ist im Moment fürn Arsch… lalala…
Ehm. Auf jeden Fall liebe ich diesen Hund abgöttisch, sie ist so zutraulich, lieb, kuschelig. Ich liebe sie wirklich.
Und ich war schon traurig, dass ich sie erst wieder sehe, wenn A. wieder Urlaub hat. Natürlich freue ich mich, dass sie wieder da ist! Aber der kleine Wuffi…
Naja, aber das habe ich niemandem gesagt. Vorhin schrieb mir A., dass sie mit ihrer Vertretung gesprochen hatte weil sie denkt, dass ich den kleinen Wuffi nicht erst im Sommer wieder sehen sollte, weil sie mir so gut tut. Das tut sie auch! Und nun treffe ich mich alle 6-8 Wochen mit ihrer Vertretung und dem Wuffi. Das macht mich total glücklich ❤
Die kleine ist so toll! Und sie wird eine Therapie-Hündin. Das passt total gut zu ihr. Leider dauert die Ausbildung 2 Jahre.. aber ich finde das wirklich toll!

Therapiestunde mit Betreuerin

Vergangenen Mittwoch hatte ich nun endlich ein Termin bei meiner Therapeutin mit meiner Betreuerin. Die beiden wollten und sollten sich nun endlich auch mal kennen lernen. Ich hatte angfangs echt bammel, mag solche 3er Gespräche ja nicht so. Aber es war total unbegründet! War alles super, ich war zufrieden und die beiden auch. A. meinte auch, dass ich echt Glück habe, so eine tolle und engagierte Therapeutin zu haben und dass sie ebenfalls so sehr hofft, dass wir noch eine Verlängerung bekommen. Ich hoffe es auch sooooo sehr! Ich weiß gar nicht, was ich sonst machen soll… Ne neue will ich nicht, kann ich nicht.. aber ich bin im Moment optimistisch 😉
Meine Therapeutin meinte, dass sie schon oft gedacht hat, dass sie die Therapie so ambulant nicht fortühren kann, weil ich das nicht packe oder weil es nicht ausreicht uns stationär womöglich besser wäre. Mir waren nur 3 Situationen bekannt, nach der 3. war ich dann auch in der Klinik. Aber sie vertraut mir so sehr und da ich mich so sehr an Absprachen und Versprechen halte, hat sie es immer gewagt. Und sie ist stolz, dass ich es so weit geschafft habe. Viele andere hätte sie in so manchen Situationen in die Klinik geschickt, aber da sie nach meinem letzten Aufenthalt in der Klinik, der ja total schief ging, wusste, wie sehr ich Angst habe, hat sie es immer wieder versucht und mir vertraut wenn ich gesagt habe, ich erscheine lebeding zur nächsten Therapiestunde oder melde mich, wenns gar nicht mehr geht. Habe ich auch immer eingehalten! Darauf sollte ich stolz sein.. bin ich, aber nur ein wenig. Aber besser als nichts 😀
Desweiteren haben wir besprochen, dass ich nun doch weiter wöchentlich komme, weil alle 2 Wochen im Moment zu wenig wären. Auch auf die Gefahr hin, keine weitere Verlängerung zu bekommen. Aber falls der Fall eintritt, hat sie natürlich auch dafür eine Lösung parat, so toll wie sie einfach ist 🙂
Also ich werde in keinem Fall alleine da stehen, auch wenn die Therapie nicht verlängert wird. Sie kann und möchte das nicht verantworten, dass ich dann ohne da stehe. Lieb von ihr 🙂
Ein wenig haben wir die weitere Therapie geplant. Wir werden raus finden, bzw. es versuchen, was mich immer so in Hochspannung bringt, dass ich mich so tief und teilweise viel schneide. Manchmal ist der Auslöser präsent, aberoft eben auch nicht. Und wir wollen raus finden, was mich aus den Krisen raus holt, OHNE das ich destruktiv werde. Um das fest zu halten und für weitere Krisen da zu haben. Das ist nur leider nicht so einfach, ich rede auch so oft mit meiner Betreuerin darüber. Aber entweder weiß ich es hinterher nicht mehr, in den ganz krassen Fällen, oder es ist jedes Mal etwas anderes. Genauso wie der Auslöser. Es ist schwer, ein Muster zu finden. Aber alle, außer mir, sind optimistisch, etwas zu finden. Irgendwas müsse es ja geben… naja, ich bin gespannt. Ich darf jetzt jedes Mal, wenn ich das Verlangen habe, mir weh zu tun, einen Craving-Bogen ausfüllen. Aber wenn ich das JEDES Mal mache… dann wäre ich fast nur am schreiben. Ich mache es so, dass ich es in schon extremeren Situationen aufschreibe. Sonst schreibe ich wirklich nur… Mal schauen, ob sie daraus irgendwann mal ein Muster erkennen kann 😀

Wir haben noch so viel besprochen, 1 1/2 Stunden saßen wir zusammen. Aber ich habe gerade nicht alles im Kopf.
Nächste Woche besprechen wir noch Ziele (mmmpfff…ich HASSE Ziele…) für den Verlängerungsantrag und sie hat noch einen Notfallplan für die Ferien, also wenn sie auch im Urlaub ist.
Denn A. ist nun auch im Urlaub, bei dem Termin habe ich sie das letzte Mal gesehen 😦
Wir waren dann noch einen Kaffee trinken und haben uns verabschiedet. Sie ist ziemlich erkältet und hustet manchmal… da denk ich, dass sie bald stirbt 😀 Hab ihr gesagt, sie soll bitte Leben und gesund werden… mir versprechen, dass sie nicht stirbt .. (Verlustängste -.-‚). Hat sie auch! Mir wird gerade bewusst, dass sie das ja nicht sooo in der Hand hat, aber nunja. Ich musste ihr allerdings auch versprechen, dass ich in 3 Wochen noch lebe. Tja, da hab ich mir was eingehandelt. Ich breche nie versprechen. Von daher werde ich mich dran halten (müssen).
Einen Termin mit ihrer Vertretung habe ich noch nicht… ahhh. Wollte sich eigentlich heute melden. Hat sie nicht… nunja. Wird sie hoffentlich noch tun. Denn wir müssen zum Amt, die haben mal wieder nur Mist gebaut.. und alleine gehe ich da sicherlich nicht hin.
Bin ja mal gespannt, ob ich die 3 Wochen schaffe, OHNE in der Klinik zu landen…

Zusammenbruch…

Ich: A.. ich dreh gleich durch :(( Das ist alles so viel.. ich bin so überfordert.. und dann nervt Mama noch wegen dem scheiß Brief. Ich weiß, dass ich nichts auf die Reihe kriege, aber muss man mir das alles so unter die Nase reiben?! Ich kann nicht mehr… ich liege gerade heulend und zitternd im Bett… und ich heule selten… es soll einfach alles aufhören 😥
Wie kann man von so.wenig so krass überfordert sein? Das ist doch nicht normal 
Ich bin einfach unfähig zu leben..
A.: Mittwoch würde mir 10:30 am besten passen.  Du bist NICHT unfähig!  Nur spülen bei dir schnell alte unverarbeitete Gefühle nach oben (Bewusstsein) und die fühlen sich sehr mächtig an.  Das wird erst besser wenn du lernst damit umzugehen.  Ich weiß Leider keinen anderen Weg.  Bis dahin sind die Medis deine Krücken. 
Ich: Oke… schreib ich ihr…
Ich bin  gerade vollkommen zusammen gebrochen…. ich kann nicht mehr…
Ich zitter so wie noch nie… heulkrampf…
Ich will nur, dass es aufhört 
A.: Retraumatisierung. 😤 Du weißt es kommt, ist sehr heftig, ABER geht auch vorbei. Dann bist du total erschöpft und musst dich erholen. 😴 Nimm Medis wenn du es gar nicht mehr aushältst.
Ich: Kannst du nicht herkommen? Meine Tabletten holen? Damit ich nichts mit anstellen kann?  Hab schon 100 mg Atosil genommen…
Tut mir so leid, dass ich das frage… aber ich weiß nicjt weiter und hab so angst …
A.: Wenn du für deine Sicherheit nicht garantieren kannst, ruf 112 !! Ich kann dich nicht bewachen. Das klappt nicht. Dafür bin ich zu weit weg. ÜBERLEBEN HAT PRIORITÄT ! Rette dich jetzt !
Ich möchte wirklich dass du lebst !!!
Ich: Ich kann nicht… ich will nicht in die Klinik….ich kann nicht…  ich will nur die Medis nicht hier haben…
Ich werd lamgsam ruhiger…zumindest körperlich… das atosil wirkt… aber ich hab Angst…
A.: Franzi, bei aller Liebe… Ich hab Familie. Soll ich mit 7j Kind zum Notdienst ausrücken?
Ich: Nein… tut mir leid… 
A.: Ich versteh deine Angst. Mir machen solche Ansagen auch Sorgen.
Ich weiß, dass es doof ist nicht Akuthilfe zu bekommen. Aber das genau ist die Grenze zwischen ambulant und stationär. Bitte versteh mich richtig, wenn ich in der Nähe wäre, hätte ich kurz kommen können. Aber so.. 30min Fahrt…
Ich: Jaa… ich weiß das ja auch eigentlich… ich bin nur echt verzweifelt 😦
Tut mir leid…
A.: Da ist 112 schneller
Ich: Kann ich auch 2 Tavor nehmen?
Ich: NEIN!!!! DIE SPERREN MICH NUR IN DIE KLINIK EIN!
A.: Hey, die Frage nach Hilfe war okay. Ich kann nur nicht ja sagen, weil ich hier bei meinem Kind sitze.
A.: Wann hast du Atosil genommen??
Ich: Vor fast einer Stunde..
A.: Gehts besser jetzt?
Ich: Ein wenig…
Aber ruhig bin ich lange nicht…
Hast du morgen irgendwie Zeit? Oder Freitag? Ne Stunde oder so? Ich weiß nicht, ob ich das Wochenende so schaffe…
A.: Sollte noch so eine Tour kommen, dann erstmal 1 Tavor, 30min abwarten. Bei Besserung wars das. Verschlechterung = Klinikschutz.
Ich: Also jetzt noch kein Tavor?
Anja: Morgen könnte ich 11:30 für fast 1h.
Ok das wäre echt gut…
A.: Tavor nur wenn die Beruhigung NICHT anhält, SONDERN eine weitere Krisenrunde losgeht.
Ich: Okey…
A.: Mit Glück hat Atosil gereicht. Auch wenns spät wirkte. 😕
Ich: Hoffentlich…
A.: Die Loopings in der „Achterbahn“ sind SCHEISSE ! Ich weiß. Erhol dich gut ! Und lob dich fürs melden und durchhalten !!! Hast du gut gemacht !!!!!
Ich: Es geht wieder halbwegs… gott sei dank… aber es macht mir so Angst… mitlerweile bin ich an nem Punkt, wo ich lange nicht mehr war. Nichtmal in Krisen… ich hoffe, das hört bald auf…
Kommst du dann morgen? Und nimmst meine Medis mit? 
A.: Ja. Ich bin ab 11:30 da. Du  warst wirklich tapfer ! Sorg jetzt gut für dich. Denn das heilt !!!
Ich: Nichts heilt… Tabletten betäuben nur… verdrängen die Symptome… wie Schmerzmittel bei Schmerzen…
A.: Nach Krisen gut mit sich umzugehen und nicht sauer auf sich zu sein. DAS HEILT !  Wirklich 
Ich :Ich versuch zu schlafen… Atosil zeigt nun seine sedirende Wirkung… gott sei dank… und danke!! Auch, dass du keinen Krankenwagen gerufen hast… das hätte alles nur schlimmer gemacht…
A.: Schlaf gut 😴
Ich: Danke… bis morgen

Verlauf von mir und meiner Betreuerin gestern Abend. Ich war am Ende. Mir wurde bewusst, wie unfähig ich bin und wie alleine, einsam. Abhängig von anderen. Hätte sie nicht reagiert – dann hätte ich alle Tabletten geschluckt, die ich hier hatte. Aber nachdem ich ihr das geschrieben habe, konnt ich mich nicht mal mehr verletzten. Hätte total das schlechte Gewissen gehabt.

Heute morgen kam sie dann. Ich saß wie ein Haufen Elend aufm dem Sofa, immer noch total fertig. Sie hat gefragt, ob sie mich nicht doch in die Klinik bringen soll. Und dass es echt grenzwertig war gestern. Das sie hätte in Teufels Küche kommen können, hätte ich mir was angetan. Weil sie davon wusste und nicht gehandelt hat. Aber sie war auch stolz auf mich.
Allerdings machte sie mir auch klar, dass niemand anderes so reagiert wie sie. Eben weil sie mich kennt und gut einschätzen kann. Bei ihrer Vertretung, meinte sie, wäre ich längst in der Klinik gelandet. Weil sie mich nicht kennt, mich und das Risiko nicht einschätzen kann.
Also werd ich wohl die 3 Wochen meine Klappe halten und mich nur bei ihr melden, wenn ich Medis brauche oder so. Aber NIEMALS wenns mir Akut schlecht, sehr schlecht, geht.
3 Wochen. Vermutlich land ich dann eh in der Klinik. Ob von der Vertretung, den im Krankenhaus oder meiner Therapeutin.. die von den 3 Wochen auch eine Urlaub hat…
Omg. Ich hab sooo Angst…

„Noch bin ich da..“

Ich sollte wirklich aufhören, so sehr an Menschen zu hängen, mich von Ihnen abhängig zu machen. Leider sagt sich das so einfach..
Ich habe ja nun dieses neue Medikament, zum schlafen was auch antidepressiv wirkt. Nun habe ich leider einen Magen-Darm-Infekt oder ähnliches und die gleichen Symptome sind auch Nebenwirkungen vom neuen Medikament. Da hatte ich natürlich Angst, es zu nehmen, weil ich ja schlafen und nicht die ganze Nacht aufm Klo verbringeb wollte. Außerdem verschlimmern Antidepressiva ja oft die Depression und alles am Anfang. Davor habe ich noch mehr Angst und habe das meiner Betreuerin geschrieben. Und was schrieb sie? „Fang jetzt damit an. Noch bin ich ja da.“ Wwaaaah??!! Ja. Sie hat bald Urlaub. Was mir schon Angst genug macht. Aber das hörte sich so an, als würde sie NIE NIE NIE mehr wieder kommen… ahh..
Ich hab dann auch geschrieben, dass ich das so auffasse und sie gefälligst wieder kommen muss 😀
Und sie schrieb dann: Natürlich komme ich wieder! Und K. Muss dich auch wieder raus rücken, ganz klar! 🙂
K. ist ihre Vertretung. Dir zwar echt sehr nett scheint und ihren Job echt gut macht, ABER es ist eben nicht A.. nicht meine Vertrauensperson… das werden schwere 3 Wochen…

Sorgen machen, warten, handeln…

Im Laufe der Jahre bin ich zu einer perfekten Schauspielerin geworden. Fast immer wirke ich,  als würde es mir gut gehen. Als wäre ich stark, als hätte ich keine Probleme. Fast.
Meine Therapeutin kennt mich ziemlich gut – sie weiß, wann sie handeln muss und wann sie erstmal abwarten kann. Sie weiß, wenn man mir ansieht, dass es mir schlecht geht, muss sie was tun und macht sich zu recht Sorgen.

Darüber habe ich mit meiner Betreuerin heute gesprochen, nachdem sie mir gestern fast einen Krankenwagen wegen Selbstgefährdung gerufen hätte.
Ich habe von meinen Schauspiel-Fähigkeiten erzählt; dass ich in all den Jahren nahezu perfekt darin geworden bin. Sie hat gesagt, dass sie schon öfter kurz davor war, mir einen Krankenwagen zu rufen. Aber da ich dann mit ihr in Kontakt bleibe und mich nicht auf einmal nicht mehr melde, hat sie auch immer mitbekommen, dass ich langsam wieder aus der Krise raus komme. Deswegen hat sie es nicht getan. Und das ist auch gut so.
Sie meinte, dass sie sich richtig krass Sorgen machen würde, wenn ich in ihrer Anwesenheit kriseln würde. Und das stimmt auch. Sobald man es mir ansieht, oder ich sogar weine, dann muss sie sich sorgen und auch handeln. Dann kann ich nicht meht entscheiden und handeln, und dann geht’s mir auch sehr, sehr schlecht. Dann ist die Kacke am dampfen.
Oder wenn ich ihr schreibe, dass es mir schlecht geht und mich dann lange nicht melde oder so tue, als wäre alles gut.

Für mich war sehr wichtig, dass sie das weiß, einfach damit sie nicht voreilig handelt. Und für sie ist es auch wichtig, damit sie mich einschätzen kann.

Und; Sie ist verpflichtet, die Polizei anzurufen oder einen Krankenwagen zu rufen, sobald sie sich nicht sicher ist. Das macht mir Angst. Ich werde vorsichtiger sein…

Wohnung, Termine, Notaufnahme, Betreuung usw.

Ich lebe noch, ja! Mir geht’s soweit ganz in Ordnung, meine Stimmungsschwankungen sind im Moment extrem stark, was sehr anstrengend ist. Ich bin ziemlich depressiv und dauernd müde, schlapp, gereizt. Habe viele Flashbacks in letzter Zeit gehabt, Angst und Albträume. A. (Betreuerin) hat mich beim letzten Treffen auf meinen Halbbruder angesprochen. Sie weiß nicht, dass er es war, wegen dem ich das Trauma habe. Aber ich hab danach kaum geredet. Sie hat vermutlich gemerkt, dass irgendwas nicht stimmt. Und sie hat sich meine Wunden angeschaut und war erschrocken aufgrund der Menge. Wir werden bald mal zum Arzt gehen, Blut untersuchen lassen wegen meiner Schilddrüse und dem Medikamenten(missbrauch). War nicht meine Idee, um Himmels willen. Aber ich hab das ja im Hilfeplangespräch gesagt, dass sowas schwierig ist bei mir und ich Hilfe brauche. Ist ja eigentlich auch vernünftig.
Am Samstag habe ich mir eine Wohnung angeschaut. Nicht direkt in der Stadt, aber in einem Nebenort. Voll in Ordnung, schöne kuschelige Wohnung ib ruhiger Lage. Morgen muss ich zur Genossenschaft und ich denke, dass ich dann erfahre, ob ich sie bekomme. Danach muss ich noch zum Amt wegen dem Antrag auf Leistung nach dem SGBXII. Danach Therapie und danach Zahnarzt. Danach falle ich tot ins Bett 😀
Samstag hab ich auch mein Herzensmädchen nach 6 Wochen fast, endlich wieder gesehen ♥ Sie hat sich mit mir die Wohnung angeschaut, dann waren wir in der Stadt. Haben eine alte Lehrerin aus der Realschule getroffen, die damals mein Halt war und die erste, die etwas von dem sebst verletzten und alles mitbekommen hat. War schön, sie mal wieder zu sehen. Aber auch sie hat nach meinem Bruder gefragt.
Heute Abend war ich dann in der Notaufnahme, ich wollte beim Einkaufen lustig rum hüpfen und hab mich voll auf die Fresse gepackt. Fast geheult vor Schmerzen. Naja, dann ins Krankenhaus, hatte Angst, dass was gebrochen sei. Gott sei dank aber nicht. Verstaucht und ein rieseb Hämatom, weshalb der Schmerz überall hin zieht.
Nunja. Nun liege ixh im Bett, voll mit Schmerzmittel, aber die Schmerzen sind endlich weg.
Wollte euch nur mal kurz zeigen, dass ich noch Lebe und erzählen, was so los war. Das ein oder andere wird noch ausführlicher in einem extra Post berichtet 😉
Aber nun gehe ich erstmal schlafen 😀

Betreuung

Endlich mal wieder was positives von mir!

Ich habe ja heute meine Betreuerin kennen gelernt, war vorher total aufgeregt, hatte Angst, und ehrlich gesagt, als ich sie gesehen habe, war ich auch noch skeptisch. Aber als sie sich mir dann vorgestellt hat, wir geredet haben, fand ich sie sofort sympathisch. Das passiert bei mir selten, gerade wenn es um Menschen geht, die für mich sorgen und mir helfen sollen, quasie über mir stehen. Aber das passt einfach. Sie ist total humorvoll, mit ihr kann ich voll viel lachen. Man merkt auch, dass sie wirklich Ahnung hat von dem, was sie macht. Sie ist 43, hat einen kleinen Sohn der in die 1. Klasse geht. Sie ist Erzieherin, hat auch ein Studium in Sozialpädagogik vor 9 Jahren angefangen, war fast fertig, und dann hat sie ihre Diplonarbeit nicht fertig bekommen, bevor ihr Kind auf die Welt kam. Sie hat also quasie ihr Studium beendet, aber ohne Abschluss. Also offiziel eben nicht beedet. Aber ist ja auch egal, sie hat echt Ahnung. Vor allem, was die ganzen Paragraphen an geht. Sie hat mir da erstmal welche um die Ohren gehauen, was den Antrag auf Hartz 4 angeht und so weiter, wenn das so nicht klappt kommt sie mit, haut den die Paragraphen um die Ohren, und dann geben die klein bei. Sie hat da gute Erfahrungen mit und ist optimistisch, dass das auch bei mir klappten wird! 😀
Sie kam dann auf die Idee, dass wir gleich die Stellungnahmen fürs Arbeitsamt schreiben können, weils zusammen besser geht und sie mehr Ahnung hat, was die hören wollen. Also haben wir uns hin gesetzt, eine von meinen Eltern geschrieben, den also die Arbeit abgenommen und die müssen nur noch unterschreiben und dann eine von mir. Die muss ich noch unterschreiben. Dann habe ich das schonmal von der Liste abgehakt. Jetzt muss ich nur noch den Lebenslauf schreiben und mein Zeugnis suchen 😀

Wir haben auch schon ziemlich viel geredet, sie hat gefragt, wo wir uns treffen wollen. In einem Cafe, im Büro, sonst wo. Wo ich mich wohl fühle, wollte sie wissen. Habe ihr dann mein Lieblingscafé gezeigt, da treffen wir uns nächste Woche. Sie meinte, wir können auch spazieren gehen, sie hat die Erfahrung gemacht, dass man beim gehen besser reden kann, gerade wenn es um schwierige Themen geht. Ich finde, da merkt man, dass sie viel Erfahrung hat. Desweiteren hat sie gesagt, wenn ich ein Problem mit ihrer lockeren Art habe, oder sie irgendwas gesagt hat, was mich gekränkt hat, oder mir nicht passt, kann ich ihr das schreiben, wenn ich ihr es nicht sagen kann. Sie versteht das. Auch so kann ich ihr immer schreiben, wenn irgendwas ist, worüber nicht reden kann. Ich kann ihr auch einen Zettel schreiben und ihr den geben, wenn wir uns sehen. Ihrer Meinung nach ist das besser, als es zu verschweigen. So ist auch meine Einstellung, und ich bin voll begeistert, dass sie das so direkt gleich sagt 🙂

Hauptthema wird nach wie vor die Wohnungssuche sein. Sie wird mir helfen, sich auch mit mir Wohnungen anschauen, und wenn sie mal nicht kann, kommt Frau B. mit 🙂
Also habe ich quasie 2 Betreuerin, und ich bin froh, dass ich Frau B. behalte 🙂 Hauptsächlich ist aber Frau L. meine Betreuerin, was ich aber gut finde 🙂

Also alles in allem bin ich rundrum zufrieden! Ich bin echt glücklich 🙂